Kritischer Faktor für den Unternehmenserfolg: Exzellente Prozesse in digitalisierten Wertschöpfungsketten

In fast allen Branchen weisen die globalen Märkte heutzutage eine noch nie dagewesene Volatilität auf. Wichtigster Treiber der Volatilität ist die digitale Transformation mit immer höheren Innovationsgeschwindigkeiten infolge der Markteinführung disruptiver Technologien und Services. Unternehmen können in diesen Märkten dauerhaft nur dann erfolgreich sein, wenn sie kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Business Excellence arbeiten. Konkret bedeutet dies eine laufende und aufeinander abgestimmte Optimierung der Geschäftsmodelle, der am Markt angebotenen Produkte und Services, der ökonomischen und gesellschaftlichen Vernetzung, des verfügbaren Humankapitals und vor allem auch der Geschäftsprozesse. Business Excellence setzt zudem kontinuierliches Lernen, Kreativität und Innovation in der Organisation voraus.

Geschäftsprozesse – Dreh- und Angelpunkt in der Veränderung

Wie immer, wenn es um Veränderungen im Unternehmen geht, bilden auch in den Excellence-Programmen die Geschäftsprozesse stets den Dreh- und Angelpunkt. Allerdings reicht es dabei nicht, die „optimalen Geschäftsprozesse“ zu finden, sondern es sind adaptierbare Geschäftsprozesse zu realisieren, die Potenzial zur laufenden Anpassung an geänderte Geschäftsmodelle und Marktbedingungen bieten. Das bedeutet aber auch, dass der Geschäftsprozessfokus nicht mit der Gestaltung der Prozesse endet, sondern sich über die Implementierung und Ausführung hinweg bis hin zur laufenden Aktivitäts- und Performanceüberwachung erstreckt. Ganzheitliches Business Process Management (BPM) rückt in den Mittelpunkt der Excellence-Programme und erstreckt sich über komplette Wertschöpfungsketten hinweg.

Modellbasiertes Business Process Management

Business Process Management hat sich längst als eigenständige Disziplin etabliert, die die Brücke zwischen der Unternehmensstrategie und den im Unternehmen eingesetzten Digitalisierungstechnologien schlägt. Die Herausforderung liegt bei BPM darin, dass es auf die Umgestaltung der gesamten Organisation abzielt und somit tief in den Kern eines Unternehmens eindringt. Sämtliche Mitarbeiter über alle Hierachieebenen hinweg sind betroffen. Bei der Durchführung stoßen klassische Organisationsmittel daher schnell an ihre Grenzen. Der Einsatz des Horus Geschäftsprozessmodellierungs-Tools in Verbindung mit vordefinierten Best Practice-Modellen (Horus BP4Apps und Horus Knowledge Bases) schafft hier Abhilfe. Die strukturierte Abbildung konkreter Geschäftsabläufe, Geschäftsobjekte, und –regeln unterstützt als übergreifendes Kommunikationsmedium. Missverständnisse sowie Inkonsistenzen werden vermieden, und es erfolgt eine saubere Dokumentation der Veränderungen. Darüber hinaus ermöglicht häufig erst der Einsatz von Geschäftsprozessmodellen, dass sich Anwender von alten Prozessen lösen und eine Diskussion auf Ebene echter Business-Anforderungen erfolgt.

Digitalisierte Geschäftsprozesse

Für die Digitalisierung und Automatisierung der Geschäftsprozesse setzen wir bei PROMATIS auf die Applikationen und Technologien unseres strategischen Partners Oracle. Die Brücke von der Geschäftsprozessmodellierung mit Horus in die Oracle Welt schlägt die Horus BPM Suite, in der die Modellierungs-Tools mit dem Oracle Process Cloud Service kombiniert sind. Obgleich für die Geschäftsprozess-Implementierung in Kundenprojekten weiterhin On Premise-Produkte im Einsatz sind, geben viele Kunden gerade in innovativen Digitalisierungsprojekten Cloud-Lösungen den Vorrang. Mit Oracle Prozess-und Integrationsservices aus der Cloud schaffen wir eine adaptierbare und sichere BPM-Plattform, die durch Nutzung von Standards offen ist für die Integration von Cloud Services und On Premise-Applikationen unterschiedlicher Hersteller. Das Ergebnis: nahtlos integrierte digitalisierte Wertschöpfungsketten.